Keine Angst! Dass plötzlich alle Tweet-Zähler wieder auf Null stehen, liegt nicht etwa daran dass sich bisher kein Mensch für die kommende Demo interessiert hätte. Ganz im Gegenteil: Damit der Server die zahlreichen Anfragen besser verarbeiten kann, wurde nun das Plugin WP Super Cache aktiviert, das die einzelnen Seiten und Blog-Beiträge in statische HTML-Dateien umwandelt. Jetzt geht alles wieder etwas schneller.
Super Cache braucht aber offenbar eine spezielle Linkstruktur um richtig zu funktionieren und seit der Link-Umstellung werden die zuvor getwitterten Beiträge leider nicht mehr im Zähler angezeigt.
Eine gute Gelegenheit aber um alle wichtigen Blogbeiträge jetzt einfach nochmal zu retweeten
Die Deutsche Bahn AG hat auf unsere Anfrage nach reduzierten “Freiheitstickets” anlässlich der Demo reagiert und bietet ab sofort (ausschließlich über die Telefonhotline) bei Nennung des Stichworts “Freiheit statt Angst” ein Veranstaltungsticket an, mit dem ihr zwischen dem 9.September und 13.September zur Demo und zurück fahren könnt.
Der Spezialpreis “Freiheit statt Angst” zur Hin- und Rückfahrt nach Berlin beträgt:
Die Tickets gibt es ab sofort ausschließlich telefonisch unter der Service-Nummer +49 (0)1805 – 31 11 53 (Montag bis Samstag von 8:00 – 21:00 Uhr, 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen) mit dem Stichwort: „Freiheit statt Angst“; die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder Lastschrift.
Wer mit dem Zug fahren und dieses Angebot nutzen möchte, sollte sich beeilen – durch die Vorverkaufsfrist von 3 Tagen ist eine Buchung wirklich nur in einem engen Zeitraum möglich!
Nachstehend im Sinne der Transparenz groß gedruckt noch folgende Nutzungshinweise:
Die Fahrkarten gelten vom 09.09. bis 13.09.2010 zur einmaligen Hin- und Rückfahrt.
Das Veranstaltungsticket gilt zur Hin- und Rückfahrt von jedem DB-Bahnhof nach Berlin.
Die Fahrkarten gelten mit Zugbindung und Kontingentierung, solange der Vorrat reicht. Es gilt eine Vorverkaufsfrist von mindestens drei Tagen.
Zusätzlich werden vollflexible Fahrkarten ohne Zugbindung mit freier Zugwahl für den Reisenden angeboten, auch noch kurzfristig.
Je Fahrtrichtung gilt das Ticket max. zwei Tage, Tickets mit Zubindung gelten nur für die gebuchte Verbindung.
BahnCard 25- und BahnCard 50-Rabatt werden nicht gewährt.
Ein Erwerb des Veranstaltungstickets im Zug ist nicht möglich.
Ein nachträglicher Klassenübergang ist ausgeschlossen.
Die kostenlose Mitnahme von Familienkindern ist ausgeschlossen.
Kinderermäßigung wird nicht gewährt.
Die Sitzplatzreservierung ist im Preis nicht enthalten.
Ein Umtausch oder eine Erstattung ist bis vor dem 1. Geltungstag gegen
eine Gebühr von 15 € pro Fahrkarte möglich.
Ab dem 1. Geltungstag ist ein Umtausch oder eine Erstattung ausgeschlossen. Sitzplatzreservierungen werden nicht erstattet.
Die Benutzung des ICE-Sprinters, railjets oder des DB Nachtzugs in Verbindung mit dem Veranstaltungsticket ist mit einem Aufpreis möglich.
Und nun: Gute Reise – wir sehen uns am Sonnabend 11. September 2010 um 13:00 Uhr in Berlin am Potsdamer Platz!
Hier findet ihr weitere Termine die rund um das “Freiheit-statt-Angst”-Wochenende in Berlin statt finden. Es lohnt sich also auch anzureisen und ein paar Tage länger in Berlin zu bleiben.
Das Programm wird ggf. im Laufe der nächsten Tage noch erweitert. Wenn ihr weitere Veranstaltungen kennt, tragt sie bitte als Kommentar ein.
Sonntag, 05.09.
Gemeinsames Transparentebasteln. Zeit und Ort: tba
Die “Freiheit-statt-Anst”-Demo lebt und wirkt vor allem durch eure Teilnahme und Kreativität. Es ist daher jeder angehalten mit Transparenten, Musik und Kunstaktionen einen vielfältigen Protest gegen die ausufernde Überwachung zum Ausdruck zu bringen.
Ideen für verschiedene Blöcke werden derzeit im Wiki entwickelt. Wer sich kreativ mit einbringen möchte oder die Ideen aktiv bei der Umsetzung oder mit seiner Teilnahme unterstützen möchte, kann sich dort eintragen. Am besten hinterlasst ihr auf den jeweiligen Diskussionsseiten im Wiki eure Kontaktdaten oder wendet euch an die bereits angegebenen Adressen.
Folgende Aktionen sind dort derzeit im Gespräch; teilweise noch als Brainstorming, teilweise schon mit fortgeschrittener Organisation:
Blauer Block: Block zur Einforderung der Polizeikennzeichnung
Seidener Block: Gemeinsam in Anzug oder Abendgarderobe zur Demo
Spiegel-Block: Den Überwachern den Spiegel vorhalten.
Leider ist es etwas undurchsichtig hinter welchem der Einträge schon ein ausgereifteres Konzept steht, und wo noch ein Hauptverantwortlicher gesucht wird der sich der Koordination und Mobilisierung annimmt. Also einfach mal überall rumfragen oder gleich die Organisation übernehmen und sich als Ansprechpartner eingtagen!
Wer gerne Trommeln möchte, der kann vor der Demo um 10.00 Uhr zum Trommel-Workshop von Global Change gehen.
Weitere Ideen könnt ihr auch gerne in die Kommentare schreiben. Und generell gilt: Vernetzt euch, tauscht Ideen aus, macht was zusammen, seid kreativ!
Im verganenen Jahr trat die Rapperin Schwesta aus Regensburg während der Auftaktkundgebung der Demo auf. Aus dem dabei aufgenommenen Videomaterial entstand das Musikvideo zu dem Song Genug. Hier also ein kleiner Rückblick auf die “Freiheit-statt-Angst”-Demo 2009 in Form einen gelungenen Musikclips:
Radio ORANGE94,0 wird anlässlich des internationalen Aktionstages “Freedom not Fear” am 9.11. von 16:00-17:30 Uhr live aus Wien Brigittenau senden. Neben Interviews mit Studiogästen, sind Liveschaltungen zu Aussenstellen in Wien und Berlin geplant.
Rechtzeitig zur kommenden “Freiheit-statt-Angst”-Demo wurde nun die Aktion Prügel Street View ins Leben gerufen um die Zivilgesellschaft aufzufordern potentiell gewaltbereite Polizeibeamte etwas genauer unter die Kameralinse zu nehmen.
Ein Fall von Polizeigewalt bei der „Freiheit statt Angst“ Demo 2009, die am 12. September 2009 stattfand, konnte nur aufgedeckt werden, weil Teilnehmer/innen der Demonstration die Szene selbst gefilmt hatten. Die Kameras der Polizei hatten genau zu diesem Zeitpunkt „Aussetzer“. [...]
Wir haben die Aktion Prügel Street View initiiert, denn wir sind der Ansicht, dass die in dem Vortrag geäußerte Forderung nach “Zurückfilmen” durch die Zivilgesellschaft noch nicht umfassend diskutiert wurde. Den Beamt/innen bieten wir natürlich die Möglichkeit, ihre Prügelei verpixeln zu lassen – hier ist das Formular (PDF) zum Widerspruch gegen Prügel Street View .
Prügel Street View richtet sich gleichermaßen gegen Polizeigewalt wie auch gegen eine janusköpfige Politik.
Kritik an der aktuellen Street-View-Debatte kommt übrigens auch nicht zu kurz.
Die “Freiheit-statt-Angst”-Demo ist heute von 22:00 bis 0:00 Uhr Thema im Chaosradio auf Fritz.
Die Sendung trägt den Titel “Freiheit statt Angst – Wichtige Datenschutzdemo oder überflüssige Tradition?” und ist empfangbar über die hier angegebenen Frequenzen oder per Livestream im Internet.
Natürlich wird die Sendung im Nachhinein auch wieder auf der Webseite des Chaosradio zum Download bereit stehen.
Am 11. September findet bereits zum vierten Mal die Demonstration “Freiheit statt Angst” statt, zu deren Teilnahme auch der Chaos Computer Club aufruft. Auf der Veranstaltung soll gegen die Zunahme von Kontroll-, Zensur- und Überwachungsmaßnahmen protestiert werden. Im Chaosradio Blue Moon auf Fritz werden Andreas Bogk und nibbler vom Chaos Computer Club zu Gast sein. Sie wollen erklären, warum sie es auch im vierten Jahr wichtig finden, wegen Vorratsdatenspeicherung, Elena und Netzneutralität auf die Straße zu gehen. Wie sieht es bei euch aus? Werdet ihr dabei sein? Was sagen eure Freunde zu dem Thema? Oder interessieren euch die ganzen seltsamen Überwachungsgegner schon lange nicht mehr?
Und als ob die man pages nicht schon jetzt verwirrend genug würden, gibt es neben Waffen noch eine weitere mögliche Problemquelle: das Vermummungsverbot, der eingebaute Wall-Hack der Polizei. Im Prinzip ist Vermummen wie das Surfen über Proxy, jedoch wird es in der echten Welt als verbotenes Cheating verstanden, wenn das Gesicht soweit verdeckt ist, daß eine Identifikation nicht mehr möglich ist. Dieses Gesetz gibt es seit der Proteste gegen die Startbahn West und existiert fast ausschließlich in Deutschland. In anderen Staaten ist es vollkommen legitim, vermummt zu demonstrieren, in Deutschland bleiben einzig Voll-, Schnauz- und Zickenbärte, Fußballfarben im Gesicht sowie Make-up in beliebig dickem Auftrag. Perücken und Hornbrillen sind wegen der Silversurfer auch erlaubt. Da eine Guy-Fawkes-Maske oder ein ins Gesicht gezogenes Halstuch die Identifikation verhindert, könnte sie einige unangenehme Folgen haben. Dazu später mehr.
Die Ortsgruppe Leipzig des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung lädt am 28. August ab 17 Uhr zum Vorbereitungstreffen für die Demo “Freiheit statt Angst” in das sublab ein.
Während des Vorbereitungstreffens können Transparente und Plakate gemalt, Aktionen vorbereitet und die Anreise zur Demo organisiert werden. Später am Abend wird es eine Lounge geben, bei der man sich gemütlich unterhalten kann.
Die Demo selbst findet am 11. September statt und beginnt 13 Uhr auf dem
Potsdamer Platz in Berlin. Zugreisende treffen sich am 11.09. ab 9:30 Uhr
vor Gleis 13 im Hauptbahnhof Leipzig, so daß jeweils eine Fünfer-Gruppe ein
Wochenendticket kaufen kann. Der Zeitpunkt der Rückfahrt wird von den
einzelnen Gruppen individuell bestimmt. Es steht ein detaillierter
Fahrplan zur Verfügung.
Vorbereitungstreffen
Termin: 28. August ab 17 Uhr
Ort: sublab (im westwerk)
Tor B, Aufgang B, 4. Obergeschoß
Karl-Heine-Straße 93
04229 Leipzig/Plagwitz
Motiviert durch den letzten großen Spendenaufruf, wurde von einem Unterstützer ein Pledgebank-Spendenversprechen eingerichtet um mehrere Spender zu motivieren gemeinsam einen größeren Betrag zusammen zu bringen:
Dort kann man noch bis zum 5. September versprechen 10,- Euro zu spenden, sofern dies auch 200 weitere Menschen tun. Insgesamt würden dabei also 2000 Euro für die Demo bereit stehen. Die Teilnehmer der Aktion versprechen darüber hinaus ihre Spende zu verdoppeln, sofern sich 500 Menschen an der Aktion beteiligen werden. In diesem Fall würden der Demo zusätzlich zu dem bisherigen Budget weitere 10.000 Euro zur Verfügung stehen, wodurch alle finanziellen Probleme schlagartig gelöst wären.
Derzeit hat die Demo leider noch immer nicht ausreichend Gelder erhalten, weshalb am Programm, der Werbung und der technische Ausstattung leider zunächst massiv gekürzt werden musste.